4.5
Ampere
Marlene Tullius / Prof. Valerie Schmidt / Kommunikationsdesign
Ampere ist ein fotografisches Künstlerbuch, das die Spannungen zwischen individueller Identität und gesellschaftlichen Erwartungen im Kontext des deutschen Bildungssystems untersucht. Ausgangspunkt ist die Frage: Wie viel von dem, was wir über uns denken, ist wirklich unsere eigene Stimme – und wie viel nur ein Echo von außen? Mittels elektrischer Metaphern wie Strom, Energieflüssen und Kabeln übersetzt die Arbeit emotionale Widerstände in visuelle Formen. Architekturfotografie, Selbstinszenierungen, KI-generierte Porträts und persönliche Fundstücke treten dabei in einen vielschichtigen Dialog zwischen Institution und Individuum.
Studierende
Marlene Tullius