Werkschau

Exhibit: 3.4 Ort der Selbstreflexion
3.4

Ort der Selbstreflexion

Lenja Plattes, Miriam Keutzer, Nora Kothe / Prof. Dr. Stefan Dornbusch / Innenarchitektur
Ort der Selbstreflexion

Die „Oase“ ist eine bewusst gestaltete Landschaft zur Selbstreflexion – ein Ort zum Innehalten, Nachdenken und zur persönlichen Selbstfindung. Fünf terrassenartig angelegte Sichtbetonplattformen folgen dem natürlichen Hang und sind mit 2,20 m hohen Spiegelsäulen bestückt, die gezielt angeordnet wurden. Diese lassen Besucherinnen sich selbst, den Himmel und die Natur wahrnehmen – eine Einladung zur Auseinandersetzung mit sich selbst und der Umwelt. Auf jeder Plattform ist in der Draufsicht ein Wort in Blindenschrift eingelassen: Jetzt, Mut, Weg, Neu, Ich. Diese spiegeln Etappen eines inneren Weges wider, der individuell erfahrbar ist. Die „Oase“ kann an verschiedenen Stellen verlassen werden, ohne alle Plattformen besuchen zu müssen. Zu Beginn engen dichte Spiegelsäulen den Blick der Besucherinnen ein und richten ihn nach innen. Auf dem Weg nach unten werden sie lichter und die Sicht freier – ein architektonisches Bild für wachsende Klarheit. Am Ende des Weges lädt eine Wasserfläche zum Innehalten ein. Im Moment angekommen, sollen die Besucher*innen die Möglichkeit haben, gewonnene Erkenntnisse aufzunehmen und in den eigenen Alltag zu integrieren. Das Konzept setzt bewusst auf Reduktion, Kontrast und den Mut zur Selbstbegegnung.

Studierende

Lenja Plattes, Miriam Keutzer, Nora Kothe