Werkschau

Exhibit: 27.24 PRO:LOG Der zweite Akt
27.24

PRO:LOG Der zweite Akt

Constantin Vogt / Prof. Jan-Henrik Hafke / Architektur
PRO:LOG Der zweite Akt

Im Sommersemester 2025 besteht die Aufgabe darin, eine temporäre Spielstätte für die Städtischen Bühnen Frankfurt im Gutleutviertel zu entwerfen und das bestehende ehemalige Archivgebäude der Dresdner Bank von Walter Henn in das Konzept zu integrieren. Die Spielstätte soll in kurzer Zeit errichtet und vollständig rückbaubar sein – angedacht ist eine vorgefertigte Konstruktion in Holz-, Stahl- oder Hybridbauweise. Als architektonische Vorbilder dienen unter anderem die „Opéra des Nations“ in Genf oder historische Holzopern wie die Gänsemarktoper von 1677 in Hamburg. Der Entwurf soll die komplexe Struktur eines Theaterbaus abbilden, mit einer klaren Trennung und funktionalen Organisation von Publikums- und Backstagebereichen. Letztere nehmen oft größere Flächen ein und umfassen Bühnen-, Lager-, Probe- und Künstlerbereiche sowie Werkstätten. Für das Publikum sind großzügige, mehrgeschossige Foyerzonen zu gestalten, die als Aufenthalts- und Begegnungsräume vor, während und nach der Vorstellung dienen. Der Zuschauerraum selbst ist raumgeometrisch durch akustische und funktionale Anforderungen geprägt – etwa durch Volumen, Sichtachsen, Nähe zur Bühne und gesetzliche Vorgaben. Auch historische Aspekte wie Repräsentation und soziale Zugänglichkeit spielen eine Rolle im architektonischen Konzept.

Studierende

Constantin Vogt