Werkschau

Exhibit: 27.1 Das städtische Haus
27.1

Das städtische Haus

Hannah Hank / Prof. Andrea Wandel / Architektur

Die Karstadt-Niederlassung an der Ecke Simeonstraße/Moselstraße in Trier wurde 1978 eröffnet und ist seit Mitte Oktober 2020 geschlossen. Das Gebäude steht aktuell leer und es existiert noch kein Plan für einen weiteren Umgang mit dieser Substanz. Die Veränderung der Handelswelt und der Zustand des Hauses erfordern eine Neuordnung. Ein Grundprinzip für die städtebauliche Neuordnung wurde erarbeitet und auf beide Warenhäuser angewendet. Die neuen Gebäudekomplexe sollen sich nicht mehr in der Logik eines klassischen Warenhauses nach außen abgrenzen, sondern sich vielmehr mit verschiedenen Angeboten mit dem Umfeld räumlich verbinden. Die Gebäude werden von ihren heute monofunktionalen Nutzungen in Gebäude mit unterschiedlichsten Nutzungen umgewandelt. Neben kleinteiligen Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss sollen zudem Wohnen und gemeinwohlorientierte Nutzungen im Gebäude verortet werden. Ein Innenhof und eine Werkstatt im Kellergeschoss sind integriert, um eine Verbindung zur belebten Stadt zu schaffen. Das Gebäude soll kommunikativ und integrativ sein, indem es verschiedene Wohnformen und Nutzungen vereint und eine nachhaltige Lebensweise fördert. Durch die Kombination von Gewächshaus und Dachgarten soll eine attraktive, umweltfreundliche städtische Umgebung geschaffen werden.

Studierende

Hannah Hank