Werkschau

Exhibit: 22.1 Cube Pattern, Anni-Albers-Schule, Frankfurt
22.1

Cube Pattern, Anni-Albers-Schule, Frankfurt

Simon Storkenmaier, Lisa Reichert (AR), Aymane Krardi (AR) / Prof. Dirk Miguel Schluppkotten, Prof. Susanna Leppäkoski / Innenarchitektur
Cube Pattern, Anni-Albers-Schule, Frankfurt

Cube Pattern – diesen Namen trägt das Projekt als Verbindung der dreifachen Struktur der Kuben mit Albers’ Liebe zu Gittern und Rasterformen. Ihre Arbeiten sind häufig geprägt von strukturierten, geometrischen Mustern, die an Raster oder geordnete Gitter erinnern. Diese Formen spiegeln ihre Auseinandersetzung mit Ordnung, Wiederholung und der Beziehung zwischen Struktur und Design wider. Drei Kuben repräsentieren drei klar getrennte, aber miteinander verbundene Funktionen: Schule, Wohnen, Erschließung. Der dreigeschossige Sockel steht im Kontrast zu den eher geschlossenen Kuben und schafft eine Art „gemeinsames Fundament“, das die unterschiedlichen Nutzungen zusammenhält. Die wiederholende Struktur (6-Meter-Raster) verleiht der Komposition eine klare Ordnung. Durch die Abwechslung der Raumtypen entsteht jedoch Dynamik – ein Wechselspiel, das die Architektur wie ein „Muster“ wirken lässt. Die drei Kuben unterscheiden sich in Größe und Funktion, sind jedoch durch ein gemeinsames Ordnungsprinzip miteinander verbunden. Die klare Modularität – in 6-Meter-Schritten gedacht – schafft eine übergreifende Struktur, die Ordnung und Variabilität vereint. Ein zentrales Prinzip des Entwurfs ist der rhythmische Wechsel der Räume. Geschlossene und offene Bereiche wechseln sich ab, sodass kaum zwei gleiche Raumtypen nebeneinander liegen. Diese Rasteridee bildet das „Pattern“, das sich sowohl in der äußeren Struktur als auch in der inneren Raumorganisation widerspiegelt. Sowohl visuell als auch räumlich wahrnehmbar entsteht so eine Dynamik, ähnlich wie bei einem gewebten Muster – wiederkehrend, jedoch mit einer durchdachten Variation.

Studierende

Simon Storkenmaier, Lisa Reichert (AR), Aymane Krardi (AR)